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Andreas Resch

BURKHARD HEIM

(1925 - 2001)

Am Sonntag, den 14. Januar 2001, starb in Northeim bei Hannover der Dipl.-Phys. Burkhard HEIM im Alter von 76 Jahren. Als langjähriger Mitarbeiter und Herausgeber seiner Werke durfte ich ihn am darauffolgenden Freitag, den 19. Januar, auf dem Friedhof von Northeim beerdigen, umgeben von seiner Frau Gerda, seiner Adoptivtochter Ingrid, und einer ergriffenen Gemeinde von Verwandten und Freunden aus nah und fern. Es war uns allen wohl bewusst, dass wir von einer außergewöhnlichen Persönlichkeit Abschied nahmen, wobei ich offen hinzufügen darf, dass ich bei meinem Blick in die Geschichte keinen Menschen von solcher Außergewöhnlichkeit auszumachen vermag.

I. LEBEN

Da das Leben Burkhard Heims bereits an anderer Stelle beschrieben wurde, seien hier neben der von ihm selbst verfassten Kurzbiographie nur jene Begebenheiten angeführt, die mit der Herausgabe seiner Werke in Zusammenhang stehen.

1. Autobiographie

"Am 9. Februar 1925 wurde ich in Potsdam als Sohn des Bank-Oberbeamten Heinrich Heim und seiner Ehefrau Marie geb. Warneboldt geboren, verlebte dort meine Kindheit und besuchte ab 1935 das dortige Viktoria-Gymnasium. 1942 wechselte ich in die "Gabbe'sche Lehranstalt" Berlin über. Die Abiturien-tenprüfung bestand ich im Mai 1943 vor einer staatlichen Kommission in Berlin. Im Anschluss daran kam ich zum Reichsarbeitsdienst und im Oktober des gleichen Jahres zur Wehrmacht. Schon seit früher Kindheit galt mein besonderes Interesse allem, was mit der Natur im Zusammenhang stand, insbeson-dere aber der Biologie, Chemie, Physik und später auch der Mathematik. Ich wollte schon als 10-jähr-iger unbedingt Chemiker werden. Chemische Experimente und sich auf Chemie beziehende Fragen nahmen deshalb auch alle meine Freizeit in Anspruch. 1941 gelang es mir, ein Präparat herzustellen, das nicht allein außerordentlich brisant, sondern auch ungewöhnlich stark exotherm reagierte. Aufgrund dieser in das Gebiet der Pyro- und Sprengstofftechnik fallenden Erfindung wurde ich im Frühjahr 1944 auf Weisung des Rüstungskommandos von der Front in die Chemisch-Technische Reichsanstalt zu Berlin abgestellt, mit dem Auftrag, das Herstellungsver-fahren dieses Präparates zu entwickeln. Ursprünglich (1941) beabsichtigte ich mit Hilfe dieser Substanz das Verhalten bestimmter Gase bei extrem hohen Temperaturen zu beobachten, weil, nach meiner damaligen Auffassung, die Verwendung der Atomkernenergie, deren technische Verwertbarkeit für mich damals über jeden Zweifel stand, in Rückstoßgeräten über eine extrem stark erhitzte, indifferente Stützmasse gehen muss. Leider kam es bei den erwähnten Laboratoriumsarbeiten im Mai des Jahres 1944 in der Chemisch-Technischen Reichsanstalt zu einem Explosionsunglück, bei dem ich sehr schwer verletzt wurde. Ich verlor beide Hände und den größten Teil meines Seh- und Hörvermögens. Das Lazarett, in dem ich lag, wurde im Frühjahr 1945 nach Oberbayern evakuiert, von wo aus ich im April 1946 nach Northeim-Hann., in das Elternhaus meiner Mutter, übersiedelte. Im Herbst des gleichen Jahres begann ich an der Universität in Göttingen mit dem Chemiestudium, das ich aber im Winter 1948 aus zwei Gründen abbrach. Einerseits reichten die mir verbliebenen körperlichen Möglichkeiten zur

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Durchführung der notwendigen Praktika nicht aus und andererseits versprach ich mir von einem Studium der theoretischen Physik einen ungleich höheren Erkenntniswert, denn ich habe mein Studium weniger des Gelderwerbs wegen betrieben als vielmehr darum, einen möglichst weiten Blick zu bekommen. 1949 begann ich mit dem Studium der theoretischen Physik, das ich im Februar 1954 mit dem Hauptdiplom abschloss. Schon während meines Studiums, und zwar im Herbst 1949, wurde ich angeregt, mich mit der Natur der Kraftfelder zu beschäftigen. Ich orientierte demzufolge meine Studien in dieser Richtung und befasste mich insbesondere mit der Allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantentheorie. Unbefriedigend erschien mir ein zwischen beiden Theorien erscheinender Riss im Weltbild der physikalischen Erkenntnis, den ich durch eine neue Beschreibungsmethode zu überbrücken versuchte. Auf diese Weise entstand eine Theorie, über die ich 1952 anlässlich eines Internationalen Kongresses referierte. Weitere Vorträge schlossen sich an. In den Jahren 1956 und 1957 versuchte ich einen direkten experimentellen Nachweis eines von der Theorie vorhergesagten Natureffektes zu erbringen, was aber nicht einwandfrei gelang, weil mit den mir verfügbaren, überaus primitiven experimentellen Mitteln ein solches Programm undurchführbar bleiben musste. Ich referierte über den Stand der Arbeit 1957 in Frankfurt/Main anlässlich eines Kongresses. Als eine Konsequenz meiner Theorie brachte ich bereits 1952 in meinem Referat in Stuttgart eine Aussage über die Spiralnebelverteilung im Universum, die später von astronomischer Seite durch Beobachtungen qualitativ bestätigt wurde. 1958 wurde dann die Richtigkeit der Theorie auch auf eine andere Weise nachgewiesen, denn es gelang, die Horizontalintensität des terrestrischen und lunaren Magnetfeldes numerisch zu berechnen und zunächst im Fall des terrestrischen Feldes mit den geomagnetischen Messungen zu vergleichen. Ich referierte hierüber in Bremen im September 1958 anlässlich eines internationalen astronautischen Kongresses. Meine damals gemachten Angaben über das lunare Magnetfeld wurden ein Jahr später bei der Mondumfahrung durch die sowjetische Station bestätigt.
Zum Zwecke der Erforschung und weiteren experimentellen Überprüfung meiner Theorie, insbesondere zur Weiterführung der 1956 und 1957 begonnenen Arbeiten, wurde 1958 ein Forschungsinstitut gegründet, dessen Leitung ich übernahm. Im Sommer 1959 referierte ich in Rom anlässlich eines internationalen Kongresses über die in meinem Institut durchgeführten Untersuchungen, woraufhin es zu engeren Kontakten mit italienischen Wissenschaftlern kam."

III. DIE HEIMSCHE THEORIE

Die von Heim in Elementarstrukturen der Materie und Strukturen der physikalischen Welt vorgelegte Theorie geht zwar von der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) aus, beschreitet aber völlig neue Wege und unterscheidet sich daher wesentlich von den bisherigen Theorien.

1. Physikalische Letzteinheiten

Die Grundidee der Heimschen Theorie ist die Darstellung physikalischer Letzteinheiten (Fundamentalteilchen) durch geometrische Größen. Ihre wesentlichen Merkmale sind:

1. Existenz eines sechsdimensionalen Raumes R6, der Teilraum eines zwölfdimensionalen Raumes R12 ist. Die physikalisch zugängliche vierdimensionale Raumzeit R4 liegt eingebettet im R6. Die Transkoordinaten x5 und x6 haben, wie erwähnt, imaginären Charakter, deren Richtung umkehrbar ist.

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 2. Quantelung des mehrdimensionalen Raumes infolge einer nicht Unterschreitbahren geometrischen Flächeneinheit, die etwa dem Quadrat der Planckschen Länge entspricht.

3. Neuartige Kosmologie und daraus resultierende hermitesche Vielfachgeometrie. Der im R6 liegende hermitesche Fundamentaltensor setzt sich kompositiv aus den die Vielfachgeometrie beschreibenden nicht hermiteschen Fundamentaltensoren zusammen.

4. Geometrisierung der Elementarteilchen, physikalische Interpretation geometrischer Terme. Im Mikromahren Bereich kann der Energie-Impuls-Tensor proportional zu einer den Christoffel­ Symbolen gleichartigen geometrischen Größe gesetzt werden. Rein geometrische Eigenwertgleichungen werden derart gebildet.

5. Als nicht abgeleitete empirische Naturkonstanten wird in der gesamten Theorie nur , ħ,  und 0 verwendet.

6. Beschreibung eines Elementarteilchens durch geometrische Größen, die im Sinne einer Dynamik interner Art zyklisch ihre Struktur ändern.

7. Ableitung der für Elementarteilchen streng gültigen Symmetriegesetze und Bestimmung von deren Ruhemassen.

8. Existenz einer "Weltgleichung", deren eine Näherungskette die Einsteinschen Feldgleichungen der ART, eine andere Kette von Approximationen aber die Diracschen Gleichungen der relativistischen Quantenelektrodynamik liefert.

So berücksichtigt die Heimsche Theorie den besonders in letzter Zeit forcierten Trend, dem Raum an sich mehr physikalische Eigenschaften zuzuordnen. Ob nun Physik nur von der Geometrie eines mehrdimensionalen Raumes aus verstanden werden kann, wird die Zukunft zeigen. Auf alle Fälle weist die mit der Erfahrung übereinstimmende Fülle theoretischer Daten der Heimschen Feldtheorie auf ein so erfolgreiches Konzept hin, dass an dieser Theorie nicht vorbeigegangen werden kann und eine intensive Beschäftigung mit ihr notwendig wird, um dem seit langem angestrebten Ziel eines einheitlichen physikalischen Weltbildes näher zu kommen bzw. dieses zu erreichen.

2. Gravitation

Bei dieser Suche nach einem einheitlichen physikalischen Weltbild ist folgende über Einstein hinausgehende Überlegung von entscheidender Bedeutung: dass nämlich Energien stets zeitliche Ableitungen von Wirkungen und Wirkungen ihrerseits stets quantisiert sind. Folglich ist auch Energie quantisiert. Alle Energie unterliegt zudem der Trägheit, womit sowohl die ponderable (Atome usw.) wie auch die nichtponderable Seite der Materie (Energie, Strahlung usw.) Träger von Gravitation sind, die sich somit als Grundphänomen erweist. Feld und Feldquanten verschmelzen also hinsichtlich der Gravitation zu einem einheitlichen Wirkungsgefüge, da von der Feldenergie selbst infolge ihrer Massebehaftung zusätzliche Schwere ausgeht. Berechnet man aufgrund dieser Tatsache das Gravitationsgesetz neu, so zeigen sich nach Heim, wie schon angedeutet, folgende zwei Grenzen:

a) Eine Obergrenze, die erklärt, warum es keine größeren Strukturen als Spiralnebel­ Nester geben kann. b) Eine Untergrenze, die auf eine ununterschreitbare Größe    in Form einer kleinsten Fläche schließen

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lässt. Gäbe es kleinere Teile, so hätten sie keine Gravitation, was dem Materie­ Charakter widerspräche. Eine nähere Betrachtung der Gravitation zeigt eine Quantisierung, die jedoch erst bei subatomaren Prozessen in Erscheinung tritt, da die kleinste Länge  ist, von Heim Metron genannt.
In den Bereichen, wo noch nicht in Erscheinung tritt, also im Makromahren Geschehen bis hin zu den Atomen, kann man daher auf den Energiedichte-Tensor die so genannten Christoffel'schen Dreizeiger-Symbole anwenden, was in der Differenzialgeometrie einer Ableitung entspricht. Da, wie schon der Name sagt, über drei Indizes summiert wird, entstehen bei dieser Operation aus der raumzeitlichen Ableitung 43 = 64 Komponenten, von denen sich herausstellt, dass au
s gewissen mathematisch-physikalischen Gründen 28 Komponenten Null sind, weshalb 64 - 28 = 36 übrig bleiben.
Somit lässt sich der neue Tensor nicht mehr im R4 darstellen, sondern nur mehr in einem neuen Überraum, dem so genannten R6. Eine nähere Untersuchung der physikalischen Eigenschaften der so gegebenen Tensor-Komponenten zeigte nämlich ein auffallend abweichendes Verhalten der oben genannten Dimensionen x5 und x6 vom Bekannten. Während x1 - x4 mit der normalen Raum-Zeit R4 identifiziert werden kann, zeigt sich, dass x5 und x6 die erwähnten Organisationszustände bewerten und steuern, die komplexe physikalische Systeme annehmen können.

3. Metronische Strukturen

Die besondere Eigenheit des Heimschen Vorgehens, das sich von der bisherigen Physik deutlich unterscheidet, liegt nämlich in der Idee der restlosen Geometrisierung. Die physikalischen Vorgänge werden nicht auf einen Substanzbegriff (Materie) zurückgeführt, sondern auf geometrische Eigen-schaften des Raumes (Lagebeziehung). Damit eröffnet sich ein völlig neuer Zugang zu grundsätzlichen Fragen, so angesichts der Tatsache, dass das so ungemein massenhafte und kompakte Atom zu 99 % leer ist. Hinzu kommt noch, dass Atomkern und Atomhülle durch ein starkes Feld gekoppelt sind, dass also der Zusammenhalt gerade durch etwas Imponderables gewährleistet wird. Wenn man nun mit Heim, wie schon erwähnt, die untere Grenze der Gravitation, die gegeben ist, wenn sich nur ein einziges Elementarteilchen vorstellt, auf den Leerraum extrapoliert, erhält man als absolute Untergrenze eine universelle Konstante  = 6,25.10-66 cm², Metron genannt, die ununterschreitbar ist und den Raum grundsätzlich in diskontinuierlicher Weise quantisiert.  Im R3 (normaler Raum) hat der metronische Würfel 6 Flächen, jede mit einer Auf­ und Ab ­Orientierung, und folglich 26 = 64 verschiedene Flächen-orientierungen, die sich im leeren Raum zum Gesamtspin Null addieren. In einem gegebenen Welt-Moment kommt es nun nach Heim durch Steuerung aus x5 und x6 zu gewissen dynamischen Prozessen zunächst submaterieller Art, wobei örtliche Verbiegungen der ­Würfel auftreten, die bewirken, dass der Gesamtspin ≠ 0 wird. Wegen der dabei induzierten Biege­Spannung ist zur Aufrechterhaltung eines von Null verschiedenen Spin eine Kraft erforderlich, welche die Vorbedingung des Phänomens der Trägheit zu sein scheint. Die Materie manifestiert sich also offenbar in Form von Metronischen Verzerrungen und die Trägheit, ihrerseits dem Massebegriff impliziert, ist durch den geometrischen Spineffekt gegeben. Die Materie wird also sozusagen in den Raumzellen selbst generiert. Bilden nun solche Gitter einen stark gekrümmten Raum, so erscheinen die Elementarlängen in Bezug auf den euklidischen Raum verkürzt. Diese Verkürzung, die einer Verdichtung (Materiebildung) entspricht, wird Kondensation genannt. Das Maß dieser Kondensation wird durch einen Selektor bestimmt, einen Metronischen Operator, der einer gegebenen Zahlenfolge z1 eine davon abhängige Zahlenfolge z2 zuordnet, was einer eindeutigen Abfolge entspricht, wobei z1 und z2 nur ganzzahlige Schritte umfassen können.

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Die einfachsten Gebilde, die hier nun entstehen, sind die Prototrope submaterieller Natur, die Urgestalten elementarer Kondensationen. Die daraus aufgebauten Strukturen heißen Protosimplex, einfache  Urstrukturen. Erst später, zeitlich wie strukturell, entstehen aus höheren Komplexitätsgraden Vorstufen der Elementarteilchen. Für Heim steht nämlich fest, dass es unterhalb der Materie noch eine Sub-Zone präformierender Strukturen gibt. Welche dieser immer noch sehr umfangreichen Konden-sationen materiell realen Weltstrukturen (Teilchen, Felder, Energie usw.) entsprechen und welche andersartigen Charakters sind, wird durch den so genannten Weltselektor entschieden, durch dessen Einwirkung entscheidbar wird, ob irgendeine R6-Struktur eine solche der materiellen Welt ist oder nicht.


IV. EIN BILD VOM HINTERGRUND DER WELT

Mit der Herausgabe der Arbeiten Heims zum Bereich Physis unter dem Gesamttitel Einheitliche Beschreibung der Welt, bestehend aus Band 1 und 2: Elementarstrukturen der Materie, Band 3 (gemeinsam mit Walter Dröscher): Strukturen der physikalischen Welt und ihrer nichtmateriellen Seite, sowie mit dem von Heim, Dröscher und mir gemeinsam erstellen Band 4: Einführung in Burkhard Heim: Einheitliche Beschreibung der Welt mit Begriffs-, Formel- und Gesamtregister konnte der oben beschriebene sechsdimensionale Koordinaten-Raum, wie in Heim 1 und 2 bereits angedeutet, unter Anregung von Walter Dröscher auf einen Koordinatenraum mit acht bzw. zwölf Dimensionen ausgeweitet werden, was gestattet, alle bekannten und noch unbekannten Wechselwirkungsfelder herzuleiten.

1. Der Hyperraum R12

Angeregt durch die Feststellung, dass sich die oben angeführten Aussagen mit der Empirie gut deckten, konnte man den Ansatz als richtig betrachten. Wenn dies zutrifft, dann ist notgedrungen auch das Dimensionsgesetz relevant, so dass eine weiterführende Untersuchung des Hyperraumes R12 gerechtfertigt erschien. Zunächst zeigte die Lösungsmannigfaltigkeit des Weltselektors im R6, dass die Unterräume R3 (x1...x3) des physischen Unterraumes sowie die eindimensionale Zeitstruktur T (x4), aber auch x5 und x6 als Unterraum S2 (x5, x6) in den Lösungen im Sinne von semantischen Einheiten auftreten, wobei x5 und x6 als organisatorische Koordinaten die Organisationszustände materieller R4­Strukturen bewerten. Die entsprechenden Koordinatenmengen sind also strukturiert. Diese Strukturierung der Koordinatenmengen setzt sich in den nichtmateriellen Bereich des R12 fort. Hier erscheinen x7 und x8 als materielle nicht definierbare Dimensionen der Information, die in der Einheit I2 (x7, x8) komplementär zu S2 erscheinen. Die Dimensionen des Unterraumes R8 sind daher interpretierbar und konnten darüber hinaus für x1...x8 im Sinne des Metrons als Elementarlängen hergeleitet werden. Von den übrigen Dimensionen x9... x12 ist hingegen nur bekannt, dass sie die semantische Einheit G4 (x9...x12) definieren, durch die der R8 zum R12 ergänzt wird, so dass die strukturierten Koordinatenmengen des Hyperraumes der Welt als Kardinalzahlenkomplex K12 = {3; 1; 2; 2; 4} gelten. Es ist zwar bekannt, dass die Strukturen des G4 von extrem hoher Symmetrie sind. All diese Funktionen sind ebenso zeitlos wie die Strukturen des I2, was insgesamt für die durch I2 U G4 definierte nichtmaterielle Seite der Welt zutrifft. Weiters ist auch Heim bekannt, dass in irgendeiner Weise G4- Strukturen über I2 und die R8-Abbildungskette auf jeden Zeitabschnitt des R4-Kosmos zugreifen können. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine einfache Abbildung G4 ® I2 analog zum R8, weil G4 nicht ständig, sondern nur unter konkreten Bedingungen mit der Welt R6 über I2 gekoppelt ist, und zwar dann,

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wenn ein stationärer Zeitverlauf in nichtstationärer Weise verändert wird. Immer dann also, wenn ein stationäres zeitliches Geschehen über irgendeinen dynamischen Vorgang nichtstationär verändert wird, kommt es zum Zugriff der G4-Strukturen auf dieses Geschehen durch projizierte Wahrscheinlichkeitsfelder. Jenseits der Raumzeit ist nach Heim in irgendeinem Punkt der Abbildungskette prinzipiell alles möglich.

2. Weltenursprung

Die Eindeutigkeit der Geschehensenderungen ergibt sich allerdings erst aus dem Zugriff auf die Zeitstruktur der Raumzeit. Man kann also nach solchen nichtstationären Geschehensenderungen in der Raumzeit suchen, um einen Einblick in den nichtmateriellen Hintergrund der Welt zu machen. Geht man dabei auf den zeitlichen Weltenursprung zurück, dann wird die Frage nach einem "Vorher" offenbar sinnlos, doch kann nach Heim nachgewiesen werden, dass in der raum-und zeitlosen Ewigkeit des Apeiron (Unendlichen) immerhin ureinfachste algebraische Strukturen existieren, die durch einen Symmetriebruch sozusagen "am Rande des Apeiron" in die Zeitlichkeit eintreten und somit den kosmogonischen Ursprung der Raumzeit bedingen. Dieser Weltenursprung ist nach Heim offenbar durch eine solche Nichtstationärität gekennzeichnet, d. h., hier erfolgt der G4-Zugriff erstmalig, was im Auftreten einer strukturierten Menge algebraischer Urelemente Ausdruck findet, die sich zu charakteristischen raum- und zeitlosen (also undimensionierten) Zahlen verknüpfen, deren numerische Werte darauf verweisen, dass es sich um die urtümlichen Wahrscheinlichkeiten handelt, die in der Gegenwart die Emissions- und Absorptionswahrscheinlichkeiten von Wechselwirkungsquanten (also das Baugesetz der Materie in der Gegenwart) einheitlich wiedergeben. Da nun das weitere nichtstationäre Geschehen kosmischer Art als Kosmogonie der Materie sich erst einige 10108 Jahre nach dem kosmogonischen Weltenursprung vollzog, war das Baugesetz der Materie sozusagen teleologisch bereits ca. 10108 Jahre vor der Materiekosmogonie vorhanden. Nach dem Termin der Materiekosmogonie verlief das Weltgeschehen, also die Zeitstruktur, grundsätzlich nicht stationär, weil bereits materielle Elementarstrukturen durch reine Dynamik charakterisiert werden und jede höhere Materiestruktur auf dynamische Wechselwirkungsprozesse zurückgeht, so dass der G4-Zugriff und die damit verbundenen Wahrscheinlichkeitsamplituden in der energetischen Raumzeit ständig steuernd wirken. Nach den Betrachtungen hinsichtlich des kosmogonischen Ursprungs der Raumzeit existieren innerhalb dieser Raumzeit sechs Klassen energetischer Wechselwirkungen und jenseits dieses R4 im Unterraum S2 (x5, x6) weitere sechs Klassen von Wechselwirkungen, die zwar nicht energetisch, wohl aber transformatorisch wirken und die energetischen Felder im R4 begleiten.

V. PHYSIS - BIOS - PSYCHE – PNEUMA

Nach diesen Anführungen zu den Strukturen der materiellen Welt stellt sich noch die Frage nach der Mehrfachkonturierung der Existenzbereiche des Menschen in Physis, Bios, Psyche und Pneuma.

1.Physis

Da die Physis Gegenstand der oben gemachten Darlegungen war, ist hier abschließend nur noch zu sagen, dass die in den Schriften Elementarstrukturen der Materie und Strukturen der physikalischen Welt angeführte Beschreibung der Physis die Möglichkeit eines umfassenden Rahmens für ein Bild der Welt und ihres Hintergrundes bietet, doch sei ausdrücklich darauf verwiesen, dass ein solches Bild, das sich aus den genannten Schriften ergibt, zunächst - wie Heim betont - nur die Skizze des quantifizierbaren (also physischen) Schattens der wirklichen Welt und ihres Hintergrundes sein kann.

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2. Bios

Hinter diesen Schatten versucht Heim in seinen "Kleinen Schriften" einen Blick zu werfen, die er allerdings schon lange vor der Beschreibung des zwölfdimensionalen Raumes abfasste, zumal die Bedeutung einer Hintergrund-Dynamik von Anfang an erkannt wurde. So ist nach Heim im Blick auf die erwähnte Untersuchung des Hyperraumes R12 das Wirken der genannten G4-Steuerungen materieller Strukturen aus dem Hintergrund I2 U G4 der Welt empirisch offenbar dann besonders gut zu untersuchen, wenn es sich um R4-Strukturen mit extrem hohen S2 (x5, x6)-Niveaus handelt. Derartige Raumzeitstrukturen können nämlich leicht als lebendige Organismen beobachtet werden.

3. Psyche

Aus diesem Verständnis der G4-Steuerung wird der Gesamtbereich aller emotionalen Verhaltensweisen und Lebensregungen beliebiger lebender Organismen als Psyche und der lebende materielle Organismus als Soma bezeichnet. Da nun die Materie eines lebenden Soma, wie gezeigt, von makroskopischer Größenordnung bis in den atomaren Bereich durchstrukturiert ist, muss der Bios die Physis implizieren. Ganz entsprechend muss die Gesamtheit der Gesetze psychischer Verhaltensweisen als Existenzbereich der Psyche den Bereich Bios implizieren, während die Gesamtheit mentaler Gesetzmäßigkeiten als Existenzbereich des Pneuma wiederum die Psyche implizieren muss.
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SchmidtBuddha – Jain Mahavira – Sokrates – Christus – Paulus – Plotin – Augustinus – Dionysius Areopagita – Mohammed – Hui-Neng – Rabia al-’Adawiya – Shankaracharya – Milarepa – Al Ghazali – Bernhard v. Clairvaux – Hildegard von Bingen – Schwester Hadewych – Franz von Assisi – Dschelal ed Din Rumi – Mechthild v. Madeburg – Meister Eckehart – Dante – Jan van Ruisbroeck (und viele mehr).

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Alles Geist?

Da hat so mancher sein Leben lang gedacht, die Prophetie sei etwas Altes, Angestaubtes, und die Naturwissenschaft vertrete die moderne und somit korrekte Sicht der Welt. Doch das Gegenteil ist der Fall: Gott spricht erneut durch Prophetenmund zur Menschheit und gewährt ihr Einblicke in die geistigen Hintergründe der materiellen Welt. Und die moderne Naturwissenschaft, insbesondere die Quantenphysik, entdeckte, dass das materielle Dasein nicht die Realität ist, sondern nur der äußere Schein, hinter dem geistige Strukturen stehen.
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Das Neue Zeitalter Des Christus Gottes.

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Supercomputer liefern physikalische Erklärung für Larsons Gesetze
Eine kürzlich von drei Astrophysikern der UC San Diego veröffentlichte Abhandlung liefert erstmals eine Erklärung für den Ursprung dreier beobachteter Zusammenhänge zwischen verschiedenen Eigenschaften von Molekülwolken in der Milchstraße, Larsons Gesetze genannt. Die Abhandlung mit dem Titel "
A Supersonic Turbulence Origin of Larson's Laws" erschien diesen Monat in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, dem angesehensten Astronomie- und Astrophysik-Journal Großbritanniens. Larsons Gesetze beschreiben die beobachtungsbasierten Zusammenhänge der Struktur und der überschallschnellen Bewegungen innerhalb von Molekülwolken, in denen Sterne entstehen. Professoren, die diese drei Prinzipien aus einer bahnbrechenden Arbeit des Jahres 1981 lehren, bezeichnen sie als Larsons Gesetze, zu Ehren von Richard Larson, einem emeritierten Astronomie-Professor der Yale University, dem Autor der Abhandlung.

Die Analyse der Forscher von der University of California in San Diego stützt sich auf kürzliche Beobachtungen und Daten aus sechs Simulationen des interstellaren Mediums, welche die Auswirkungen der Eigengravitation, Turbulenzen, Magnetfelder und Multiphasen-Thermodynamik umfassten. Die Supercomputer-Simulationen unterstützen eine turbulente Interpretation von Larsons Zusammenhängen und die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es nicht drei unabhängige Larson-Gesetze gibt, sondern dass alle drei Zusammenhänge auf derselben zugrundeliegenden Physik basieren, nämlich den Eigenschaften überschallschneller Turbulenzen. Larsons Originalarbeit wurde im selben Journal veröffentlicht und inspiriert auch heute noch neue Fortschritte beim Verständnis dessen, wie molekulare Wolkenstrukturen und Sterne entstehen."Nach Jahrzehnten ergebnisloser Debatten über die 1981 von mir veröffentlichte Interpretation der Zusammenhänge zwischen den Eigenschaften von Molekülwolken ist es erfreulich zu sehen, dass meine ursprüngliche Theorie, die eine Rangordnung überschallschneller Turbulenzen behandelt, durch die Simulationen gut untermauert wird. Sie zeigen, dass die diskutierten komplizierten Auswirkungen von Gravitation, Magnetfeldern und Multiphasen-Struktur das grundlegende Bild einer turbulenten Kaskade nicht wesentlich verändern", sagte Larson in Bezug auf die neuen Ergebnisse der Forscher

von der UC San Diego.
"Diese Abhandlung ist im Grunde genommen die Summe aus sieben Jahren Forschung unter Zuhilfenahme umfassender Computer-Simulationen, die am SDSC und anderswo durchgeführt wurden", sagte Alexei Kritsuk, ein Physiker vom Physics Department und dem Center for Astrophysics & Space Sciences (CASS) und leitender Autor der Studie. "Molekülwolken sind die Geburtsstätten von Sternen, also bezieht sich diese Abhandlung auch auf die Theorie der

Sternentstehung.
Zu dem Forschungsteam gehören außerdem Michael Norman (Direktor des San Diego Supercomputer Center SDSC und Professor für Physik an der UC San Diego) und Christoph T. Lee (Student am CASS). Um die Simulationen durchzuführen, wurden die Trestles- und Triton-Cluster am SDSC, das jetzt außer Betrieb gegangene DataStar-System, sowie die Kraken- und Nautilus-Systeme des National Institute for Computational Science (NICS) am Oak Ridge National Laboratory verwendet.
"Keiner dieser neuen Einblicke wäre ohne die immensen Fortschritte bei den Supercomputer-Simulationen möglich gewesen. Sie erlauben nicht nur Kosmologen, sondern auch Wissenschaftlern aus zahllosen anderen Fachrichtungen eine beispiellose Auflösung und Datenverarbeitungsge-schwindigkeit bei ihrer Forschung", sagte Norman, ein weltweit anerkannter Astrophysiker. Er leistete Pionierarbeit beim Gebrauch von Computermethoden für die Erforschung des Universums und dessen Ursprung. "Wir glauben, dass diese Arbeit das vollständige Bild zeichnet - basierend auf unseren früheren Arbeiten und der Präsentation neuer Simulationen, die bis jetzt noch nicht veröffentlicht wurden."
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